• FIRST . NOW . NEXT - Der neue Phoenix-Blog

    FIRST . NOW . NEXT - Der neue Phoenix-Blog

    Phoenix Design feiert 30 Jahre! Zeit für Erinnerungen, um das Heute zu feiern und in die Zukunft zu blicken. Neben einem eigenständigen Studio in Shanghai/China, zelebrieren wir unser Jubiläum auch mit unserem neuen Blog.

    blog.phoenixdesign.com

    Im Blog erzählen wir regelmäßig über unsere Herkunft, die Gegenwart und die Zukunft bei Phoenix Design. Wir horchen, schreiben, bewegen. Es erwartet Sie Stories, die begeistern. Wir wollen die einzigartige Kultur und den Spirit von Phoenix Design teilen – durch Texte mit Herz und Verstand.

    1987 – Begleiten Sie uns zurück zu den Anfängen von Phoenix Design.
    2017 – Genießen Sie mit uns die Erfolge von heute.
    2047 – Lesen Sie unsere Gedanken über die Zukunft.

    >> Lesen Sie den aktuellen, ersten Beitrag zur Gründung von Phoenix Design mit Fakten zum Schmunzeln und erfahren Sie, welche Rolle die "Sweet Mama" spielt!
     

    FIRST . NOW . NEXT - Der neue Phoenix-Blog
  • Feuriger ICONIC Award 2017: best of the best

    Feuriger ICONIC Award 2017: best of the best

    Große Freude bei Phoenix Design und seinem Kunden Schiedel für die Auszeichnung ICONIC Award 2017 "product: best of the best" für KINGFIRE Ofensysteme. Nach einem Red Dot Award Winner für außergewöhnliches Produktdesign und dem Innovationspreis Plus X Award in 2016 ist das der dritte große Erfolg für Europas Marktführer für Schornstein- und Abgassysteme.

    Die ICONIC Awards bieten Architekten, Planern und deren Partnern in der Industrie, im Design und in der Markenkommunikation eine internationale Plattform. Durch seine branchenübergreifende Vernetzung und die mediale Präsenz der ICONIC Awards fördert der Rat für Formgebung mit den ICONIC Awards hochwertige und innovative Entwicklungen. Mehr unter www.iconic-architecture.com.

    Die Preisverleihung findet am 04.10.2017 in der BMW Welt in München statt.

    >> zum Produkt

    >> zum ICONIC Award 2017: best of the best für Schiedel KINGFIRE Ofensysteme
     

    Feuriger ICONIC Award 2017: best of the best
  • Noise Pollution

    Noise Pollution

    Dass die Weltbevölkerung steigt und immer mehr Menschen in die Städte abwandern, ist nichts Neues. Mit der wachsenden Population und Urbanisierung gehen Diskussionen um Umweltverschmutzung, Mobilität und Wohnraum einher. Doch es gibt noch ein weiteres Problem, das bisher zu wenig Beachtung findet: Lärm. Im Rahmen der Phoenix Design Academy berichtet Malvina Krzywinska regelmäßig über Trends und Lösungen.


    29.09.2017
    Was der Lärm mit uns macht

    Die Auswirkungen von Lärm sind deutlich weniger offensichtlich als die von Luft- oder Wasserverschmutzung und können nicht in gleichem Maße sichtbar gemacht werden. Luftpartikel können z.B. in Filtern gefangen werden, sodass der Nutzer die Reinigung direkt erkennen kann. Wasser, das er trinkt, wird gefiltert anders schmecken. Dieses direkte Feedback gibt dem Nutzer das Gefühl, dass das Produkt positiv auf seine Gesundheit und sein Leben einwirkt. Bei Schall ist dies jedoch weitaus schwieriger, die Auswirkungen auf Mensch und Natur allerdings nicht weniger gravierend.

    Denn der Mensch kann sich nicht eigenständig vor dem Schall schützen. Die Ohren sind immer aktiv – selbst, wenn wir es nicht merken. Unterbewusst nehmen wir die akustische Welt um uns herum immer wahr, da wir die Ohren nicht so einfach verschließen können wie die Augen, die Nase und den Mund. Oftmals führt erhöhter Lärm, gerade bei Nacht, zu Stressreaktionen im Körper. Diese wirken sich zunächst nur auf die Psyche des Betroffenen aus, was jedoch auch negative Folgen für den Körper haben kann – in Form von erhöhtem Blutdruck, Kopfschmerzen oder Herz-Kreislauf-Problemen.

    Doch nicht nur wir Menschen, sondern auch die Flora und Fauna werden durch die zunehmende Geräuschkulisse beeinträchtigt. Die natürliche Stille, die die Tiere gewohnt sind, gibt es heutzutage kaum mehr. Mögliche Folgen: Stagnierende Populationen und Flucht der Tiere. Indirekt ist dadurch auch die Pflanzenwelt betroffen – ohne Tiere, die sie befruchten oder vor Schädlingen schützen, besteht die Gefahr, dass nach und nach bestimmte Arten aussterben.


    26.07.2017
    Wellbeing - Die Sehnsucht nach dem Wohlbefinden

    Schon heute zeigt sich ein Wandel im alltäglichen Verhalten: Wegen des stressigen und ambitionierten Lebens, das wir alle kennen, wollen wir Menschen mehr und mehr auf unsere Gesundheit achten. Bisher bedachte man dabei nur eine gesunde Ernährung, Bewegung und eine zufriedenstellende Work-Life-Balance. Mittlerweile entwickeln wir aber auch ein Bewusstsein dafür, wie sich Umweltverschmutzungen auf unsere Gesundheit auswirken. Die Industrie antwortet darauf mit Produkten, die den Einfluss minimieren oder gar eliminieren sollen. Wasser- und Luftfilter werden gegen teils unsichtbare Partikel eingesetzt und geben den Nutzern zumindest ein gutes Gefühl bei Verwendung.

    Die steigende Belastung durch die Geräuschwelt, in der wir leben, wird bisher aber zu wenig beachtet. Es ist ein Thema, welches schwer fassbar ist. Zum einen ist es den Menschen bis heute nicht bewusst, inwiefern Lärm negativ auf sie einwirkt. Zum anderen gibt es keine Partikel, die man fangen kann, und keinen Filter, in dem man sehen kann, ob dort etwas gereinigt wurde.

    Zwar gibt es mit Noise-Cancelling-Kopfhörern schon Produkte, die den Schall ausblenden. Doch was passiert dabei mit uns? Gewöhnen wir uns nicht nur an die Stille? Wird die Welt dann nicht unübersichtlicher? Das Gehör hat wichtige Funktionen. In erster Linie gewährleistet es unsere Orientierung und sorgt dafür, dass wir rechtzeitig vor Gefahren gewarnt werden. Wenn wir diese grundlegenden Funktionen einfach ausschalten – was hat das für Konsequenzen?


    21.06.2017
    Lärm als Problem

    Wenn viele Menschen auf engem Raum nebeneinander wohnen, arbeiten und leben, steigt der Geräuschpegel automatisch an. Geräusche haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Sie verändern unsere Stimmung und beeinträchtigen unsere Gesundheit – teilweise ohne, dass wir es bemerken. Sie umgeben uns tagtäglich und in jeder Lebenssituation. Dieser Strom an akustischen Signalen kann sowohl positiv als auch negativ auf uns wirken. Bewerten wir ihn als negativ, sprechen wir von Lärm.

    Dabei ist die Bewertung situationsbedingt und von persönlichen Faktoren abhängig. Gleichbleibend sind jedoch die Auswirkungen auf den Menschen, welche bis heute weit unterschätzt werden. Vor allem die Dauerbelastung unserer Ohren ist problematisch.

    Im Rahmen der Phoenix Design Academy widmet sich Malvina Krzywinska in ihrer Masterarbeit dem Thema „Noise Pollution“. Sie studiert Transportation and Productdesign advanced an der FH JOANNEUM in Graz/Österreich und berichtet in den nächsten 6 Monaten regelmäßig über Trends und Lösungen in dem Bereich.

    Über die Phoenix Design Academy
     

    Noise Pollution
  • aed. Die stille Revolution

    aed. Die stille Revolution

    Der aed gewährt am 21.09.2017 ab 19 Uhr bei raumPROBE in Stuttgart einen Blick in die Zukunft von unterschiedlichen Fertigungsverfahren. Senior Modeller Marc Michalak von Phoenix Design spricht über Prototyping in der Designpraxis: Welche Methoden oder Technologien machen Sinn in einem ganzheitlichen Designprozess?

    Marc Michalak greift auf mehr als 20 Jahre Erfahrung im Design Modeling zurück. Als Spezialist für Farbe, Material und Lackierung verfügt er auch über ein breites Wissen im Bereich Muster und Strukturen.


    Der aed ist eine von Stuttgarter Ingenieuren, Architekten und Designern gegründete Initiative, deren Ziel es ist, die große Gestaltungskompetenz in der Region Stuttgart - vom Produkt- und Grafikdesign über Multimedia und Engineering bis hin zur Architektur - zu fördern und der Öffentlichkeit nahezubringen. Architekten, Graphiker, Designer, Ingenieure und andere Gestalter, die unsere gebaute Umwelt und die Produkte unser tägliches Leben gestalten: sie alle berichten und diskutieren auf Einladung des aed über aktuelle Projekte ebenso wie grundlegende Fragestellungen. Innerhalb der Fachwelt wird ein Diskurs ermöglicht, der zu einer die Disziplinen übergreifenden Fortentwicklung der Gestaltungskompetenz in unserer Region führen soll.

    Der Eintritt ist kostenlos.
    >> Anmeldung und weitere Informationen unter www.aed-stuttgart.de
     

    aed. Die stille Revolution
  • ICONIC Award Winner in China

    ICONIC Award Winner in China

    Erfolgreiche Produkte, die in den letzten Jahren einen ICONIC Award gewinnen konnten, werden ab dem 21.09.2017 durch die CitiExpo in Hangzhou/China ausgestellt. Bei der Eröffnungsfeier in Kombination mit einem Design Forum hält auch Andreas Diefenbach einen Vortrag zur Zukunft des Designs.

    Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 21. September 2017 feierlich eröffnet. Nach der Einweihungszeremonie folgt um 14 Uhr ein Design Forum zum Thema „Design-Entwicklung und Trends“. Neben Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung und Nicole Roesler, Gründerin von German Wunderwerk, zeigt Andreas Diefenbach in 45 Minuten seine Sichtweise zur Zukunft des Designs auf. Als Design Business Manager und Mitglied der Geschäftsleitung war er stark an der Planung des neuen Phoenix Design Studios Shanghai involviert, welches im September die Arbeit vor Ort aufnimmt. In seinem Vortrag wird er auch auf die Rolle von Kultur und Globalisierung im Design eingehen.

    ICONIC Award Winner in China
  • Phoenix Design Shanghai

    Phoenix Design Shanghai

    Nachdem Phoenix Design 2011 – noch vor dem Studio in München – in Shanghai repräsentiert war, vergrößern wir mit diesem Jahr unsere Präsenz in der chinesischen Design-Hauptstadt. Wir eröffnen ein eigenes Studio mit einem Team aus erfahrenen Designern, die in Zukunft verstärkt Projekte asiatischer Kunden bearbeiten werden.

    „Mit dem Ausbau unseres Studios in Shanghai wollen wir das breite Know-How für unsere europäischen und asiatischen Kunden optimieren. Wir müssen global denken, wollen aber gleichzeitig die Nähe zu unseren Kunden und ihren Märkten verdichten. Nur so können substantielle Innovationen entstehen“, sagt Yifan Zhang, General Manager China, der das neue Studio leiten wird. Auch Mitarbeiter aus Stuttgart und München gehen für den Aufbau des Studios in die Metropole, um die etablierte Designkultur und Designqualität von Phoenix Design weiterzutragen.
     

    Phoenix Design Shanghai
  • Lunch Talk mit Gamification Experte Roman Rackwitz

    Lunch Talk mit Gamification Experte Roman Rackwitz

    Roman Rackwitz ist ein international erfolgreicher Gamification Experte. In unserem Lunch Talk am 05.09.2017 spricht er über die Geheimnisse des menschlichen, spielerischen Verhaltens und seines Potenzials für den Arbeitsalltag und die Freizeit – in unserem Fall: für das Design von Produkten und Interfaces.

    Seit 2009 beruflich im Bereich Gamification unterwegs, gehört Roman Rackwitz bereits zu den 'Urgesteinen' dieser jungen Branche und zu Europas Pionieren. Als CEO von Engaginglab GmbH fokussiert er sich auf die Verbindung der Disziplinen Neurowissenschaft, Psychologie und Game-Design-Thinking.


    Lunch Talk bei Phoenix Design heißt Fortbildung mit allen Mitarbeitern in der Rotunde bei Phoenix Design um 12 Uhr. Um 12:30 Uhr: Lunch mit Feinem aus der Phoenix Küche und gute Gespräche. Unsere Gastredner kommen aus unterschiedlichsten Gestaltungsdisziplinen und bekommen ihrerseits Einblicke in unsere Welt von Logik, Moral und Magie. Wir kennen uns, wollen voneinander lernen und Synergien nutzen.  

    Die Lunch Talk Speaker waren bereits Tilla Goldberg, Ippolito Fleitz; Markus Jehs & Jürgen Laub; Alexander Darge, Dorten; Marcus Fischer, Mackevision; Christian Weisser, Designstudio; Prof. Matthias Held, HfG Schw.Gmünd; Robin Hofmann, HearDis; Prof. Jochen Rädecker, Strichpunkt; Dr. Frank Heinlein, Werner Sobek; Martin Wippler, Klangfinder; Prof. Thomas Hundt, jangled nerves; Jürgen Späth, Projektriangle; Andreas Kunert, Leithaus-Film; Kai Bierich, Wulf Architekten; Marius Bauer, Umwerk; Vera Schmidt, Sr. Manager Advanced Digital Design, Daimler AG; Friedrich Schmidgall, HU Berlin.

    Und limitierte Plätze für interessierte Gäste. Anmeldung unter Enable JavaScript to view protected content.
     

    Lunch Talk mit Gamification Experte Roman Rackwitz
  • bayern design open house: Kulturen verstehen

    bayern design open house: Kulturen verstehen

    Am 26.09.2017 veranstaltet bayern design forum e.V. ab 18 Uhr sein nächstes open house Event bei Phoenix Design in München. Bernd Eigenstetter wird im Vortrag „Kulturen verstehen“ - Phoenix Design Shanghai auf die Rolle der Kultur innerhalb der Innovationsentwicklung eingehen.

    Nur wenige Wochen nach der Eröffnung des neuen Phoenix Design Studios in Shanghai/China spricht Managing Director Bernd Eigenstetter zum Thema Kultur und ihrer Auswirkungen auf das Design. Denn sie spiegelt sich sowohl markenprägend als auch nutzerzentriert in der Designqualität wider und treibt substantielle Innovationen voran.

    Im Anschluss können sich die Mitglieder des bayern design forum e.V. in lockerer Atmosphäre austauschen und vernetzen.


    Uhrzeit: Einlass 18:00 Uhr, Beginn: 18:30 Uhr, Ende: 21:00 Uhr
    Anmeldeschluss: 19.09.2017
    Anmeldung: Enable JavaScript to view protected content.

    >> Zur bayern design Event-Seite
     

    bayern design open house: Kulturen verstehen
  • Bachelor bestanden!

    Bachelor bestanden!

    Philipp Emmert hat sich in der Phoenix Design Academy mit der "Smart Economy Service Experience" beschäftigt. Für seine Bachelorarbeit an der Muthesius Kunsthochschule Kiel hat er daraus ein Konzept für eine ganzheitliche, innovative und zukunftsorientierte „Food Service Experience“ auf Flugreisen abgeleitet und entworfen. Heute hat er sein Projekt inklusive Miniatur-Modell vor den Kollegen präsentiert.

    Hintergrund der Arbeit ist eine Neubetrachtung des Reisens mit dem Flugzeug. Heutzutage verläuft eine Reise über viele verschiedene Stationen von einem Startort zu einem Zielort. Jedoch sind diese Stationen oft unabhängig voneinander und bieten keinerlei Verknüpfung. Dadurch wird die Reise zu einem stressigen Ablauf. Das Flugzeug bietet die Möglichkeit schnell und bequem von A nach B zu gelangen. Das Nutzererlebnis des Services steht hierbei allerdings nicht im Zentrum. Durch den hohen Wettbewerb der Airlines ist es jedoch zwingend notwendig, sich mithilfe des Serviceangebotes abzuheben und eine bessere Wettbewerbsfähigkeit zu erlangen. Die Gesellschaft und damit auch die Passagiere haben sich eklatant gewandelt, weshalb es notwendig ist, in naher Zukunft den Passagier in den Fokus des Services zu rücken. Vorallem die „Food Service Experience“ kann dazu beitragen. Sie dient dabei als Schritt für eine Fluggesellschaft, sich von einer reinen Airline zu einem Brand-Lifestyle-Anbieter zu entwickeln. Das Konzept von Philipp Emmert umfasst ein Neudenken und Neugestalten des Onboard-Services. Dazu gehört eine neue und innovative Verpackung, eine Flasche als Reisebegleiter und zwei intelligente Service-Einheiten. All diese Komponenten bilden ein neues System im „Food Service“ und ermöglichen es die Service-Prozesse zu vereinfachen, die Flugbegleiter zu entlasten und dem Passagier eine persönliche, individuelle, holistische User Experience zu bieten.

    Sven Feustel, Product Design Team Manager bei Phoenix Design (li.), hat die Arbeit in der Academy betreut.
     

    Bachelor bestanden!
  • Hall of Fame europäischer Designer

    Hall of Fame europäischer Designer

    200 Jahre Duravit – seit 1993 gehört auch Phoenix Design zur Erfolgsstory, gestaltet Badmöbel und Badkeramik für die internationale Marke. Nicht umsonst gehören Andreas Haug und Tom Schönherr zu den 16 ausgewählten Star-Designern von Duravit. Beim Fototermin zum Jubiläum stehen sie neben Größen wie Philippe Starck, Matteo Thun, Eoos, Kurt Merki Jr., u.a.m.

    Mit neun gewonnenen Design Awards konnten gemeinsam große Erfolge gefeiert werden, unter anderem mit dem iF Design Award Gold für P3 Comforts in 2015. Im Interview reden Andreas Haug und Tom Schönherr, die Gründer von Phoenix Design, über neue Herausforderungen, Risikofreude im Design und die Zusammenarbeit mit Duravit.


    Wie nähern Sie sich der Herausforderung, ein neues Produkt zu gestalten?
    Alles beginnt mit der analytischen Phase, dann kommt der kreative Prozess und schlussendlich die intuitive Formfindung. Der Kern der Arbeit liegt stets im Beobachten, im Erspüren der Bedürfnisse. Am Ende hat ein Produkt noch nie so ausgesehen wie die anfängliche Skizze. Beim Entwerfen hat man die Möglichkeit unterschiedliche Varianten auszuprobieren und sich manchmal auch überraschen zu lassen. Das ist sehr entscheidend für den kreativen Prozess. Wir arbeiten zum Beispiel gerne mit Styropor, mit solchen Modellen ist der Abstraktionsprozess sehr hoch. Diese Vorgehensweise hilft uns die große Linie zu finden. Auf Papier sind manche Dinge gar nicht möglich.

    Braucht gutes Design Risikofreude?
    Wir experimentieren viel. Das Ziel bleibt dabei aber immer Designklassiker zu gestalten. Produkte, die Jahre überleben und die Bedürfnisse des Menschen wiederspiegeln. Um uns herum wird alles hektischer und die Menschen suchen nach einem Rückzugsort, nach Geborgenheit und Ruhe. Das versuchen wir bei unserem Produktdesign im Auge zu behalten. Ich finde es eine Zumutung, kurzfristigen Trends zu folgen. Ich finde, wir haben als Designer in vielerlei Hinsicht eine große Verantwortung. Unter anderem auch hinsichtlich Materialressourcen, Produktionsauslastungen und Lösungen für serielle Produktlinien unserer Kunden. Ebenso für die visuellen Gestaltungsansätze, welche sich letztendlich in unterschiedlichsten Architekturszenarien darstellen müssen – und viele Anwender begeistern sollen. Kurzfristige Trends stehen bei uns nicht im Focus.

    Phoenix und Duravit arbeiten erfolgreich seit 1993 zusammen. Wie empfinden Sie die gemeinsame Zusammenarbeit?
    Hoher Anspruch und hohe Qualität sowie langlebiges Produktdesign standen bei der Produktentwicklung für Duravit schon immer im Vordergrund. Die Entwicklungen sind hochkomplex und finden immer in Teamarbeit statt, das kann keiner alleine machen. Vor allem im Sanitärbereich kommt es sehr stark auf das Detail an. Duravit fordert stets ein Höchstmaß an Qualität und Funktion ein, das macht die Zusammenarbeit sehr anspruchsvoll. Kritische Anregungen sind aber willkommen, denn nur so entstehen schlussendlich hochwertige und innovative Badlösungen und Produkte, die auch den erwartungsvollen Designjurys standhalten können und zu Bestsellern werden.


    Quelle: Duravit AG (2017): „Kurzfristige Trends stehen bei uns nicht im Fokus.“ Verfügbar unter: http://www.duravit.de/200_jahre/design/designer/phoenix_design.de-de.html.

    Foto: Hinten v.l.n.r.: Gernot Bohmann, Harald Gründl, Martin Bergmann (alle EOOS); Tom Schönherr, Andreas Haug (beide Phoenix Design); Michael Sieger (sieger design); Prof. Frank Huster; David Nelson (Foster & Partners); Christian Werner; Matteo Thun und Antonio Rodriguez (Matteo Thun & Partners). Vorne v.l.n.r.: Kurt Merki Jr.; Philippe Starck; Cecilie Manz; Dieter Sieger; Christian Sieger (sieger design).
     

    Hall of Fame europäischer Designer
  • Potenzial für viel, viel mehr

    Potenzial für viel, viel mehr

    Ein Interview mit Andreas Haug, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Phoenix Design, über den Standort Stuttgart und Branchentrends. Nachzulesen in der Zeitschrift "Die Kreativen - Menschen, Unternehmen und Projekte im Kreativland Baden-Württemberg" des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.


    Herr Haug, Sie sind seit Ende der Achtziger im Geschäft. Inwiefern hat sich die Arbeit des Produkt-Designers verändert? Natürlich spielt Detailarbeit noch immer eine große Rolle. Die Leistungen haben sich jedoch deutlich in Richtung Strategie erweitert: markentypische und nutzerzentrierte Gestaltung etwa. Ein rasant wachsender Markt ist die Verzahnung von Produktdesign und digitalen Interfaces, also Oberflächen zur Steuerung und Nutzung von Produkten. Heute arbeitet bereits über ein Drittel unserer 60 Mitarbeiter am Interaction Design, der Gestaltung der Schnittstellen zwischen Nutzer und Produkt. Die Zeit, in der man mit purem Styling einiges bewegen konnte, ist jedenfalls vorbei. Heute stehen Kommunikation und ganzheitliche Produkterlebnisse im Vordergrund. Hier ist „Service-Design“ die Zukunft, gerade bei Consumer Electronics. Apple und Google sind Beispiele hierfür.

    Sie designen vom Duschkopf bis zum Service-Roboter ein breites Produktspektrum... Diese Bandbreite ist nicht typisch in der Designbranche, aber für uns eine ganz wichtige Voraussetzung, um zeitgemäß zu gestalten. Wir nutzen die Synergieeffekte, unsere Designer und Modellbauer wechseln gerne mal die Branche.

    Ist der Duschkopf der Zukunft online? Vernetzung ist die große Herausforderung. Alle gestalterischen Disziplinen müssen aufeinander abgestimmt werden, bei Designer und Hersteller. Hier herrscht großer Nachholbedarf. Der Trend zum miniaturisierten Computer ist nicht aufzuhalten. Und der nächste Duschkopf reagiert vielleicht auf Sprachbefehle.

    Welche Bedeutung haben die zahlreichen Designpreise, die Phoenix Design eingeheimst hat? National wie international sind sie ein wichtiger Faktor für die Beurteilung unserer Leistungsfähigkeit. Wir freuen uns, dass auch unsere Kunden sich mit den Produkten internationalen Juroren stellen und der Erfolg uns gemeinsam zugutekommt. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Entwürfe durch Langlebigkeit uns messbaren wirtschaftlichen Erfolg überzeugen.

    Phoenix ist unter anderem Mitglied im aed. Dieser Verein wurde von Stuttgarter Architekten, Ingenieuren und Designern gegründet, um Akteure zu vernetzen und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu vermitteln. Inwiefern profitiert ihr Unternehmen von der Vernetzung? Der aed ist in der deutschen Designlandschaft einmalig. Hier steckt Potenzial für viel, viel mehr. Für den fachlichen Austausch laden wir darüber hinaus einmal im Monat zum Lunchtalk bei Phoenix Design ein: Eingebunden in ein schönes Mittagessen für das gesamte Team präsentieren sich Agenturen, Architekten, Filmemacher, und Designer aus Stuttgart. Ziel ist es, auf die großartige Gestaltungslandschaft im Großraum Stuttgart aufmerksam zu machen und Synergien zu nutzen.

    Phoenix hat Standorte in Stuttgart, München und Shanghai. Warum genau hier? Shanghai ist die Design-Metropole von China und ein wichtiger Begegnungsort mit asiatischen Kunden. Die Gestaltung der Produkte und Interfaces findet jedoch in Stuttgart oder München statt; viele unserer Kunden kommen aus dem süddeutschen Raum.

    Ist Stuttgart als Arbeitsplatz für Kreative denn attraktiv? Stuttgart als eine der Hochburgen des Designs in Deutschland bleibt unser Hauptsitz. Talentierten Studierenden bieten wir in Ergänzung zu ihrer Hochschulausbildung an, dass sie ihre Abschlussarbeiten bei uns erstellen. Sie werden von erfahrenen Designern und Modellbauern betreut sowie finanziell unterstützt.


    >> Quelle: Plavec, J. G. (2016): „Potenzial für viel, viel mehr“, in: Die Kreativen. Menschen, Unternehmen und Projekte im Kreativland Baden-Württemberg, 42-43. Download: www.wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikation/did/die-kreativen
     

    Potenzial für viel, viel mehr
  • Phoenix Design auf der MuC

    Phoenix Design auf der MuC

    Der Beitrag von Phoenix Design für die Konferenz MENSCH UND COMPUTER 2017 wurde angenommen. Unsere Interaction-Designer Carolin Schmitt und Johannes Schäfer werden an der Fachtagung vom 10.-13.09.2017 in Regensburg teilnehmen und einen 30-minütigen Praxis-Vortrag über die User Experience von Care-O-bot 4 halten.

    Der Vortrag mit dem Titel „Wie wirkt der Care-O-bot 4 im Verkaufsraum? Evaluation der User Experience eines Serviceroboters“ basiert auf der Forschungsarbeit von Carolin Schmitt an der Hochschule der Medien Stuttgart. Darin untersucht die Interaction Designerin, wie Besucher des Elektronikmarktes Saturn in Ingolstadt auf den von Phoenix Design gestalteten Care-O-bot 4 des Fraunhofer IPA reagieren. Als zusätzliche Einkaufshilfe begrüßt „Paul“ dort seine Kunden und hilft ihnen unter anderem dabei, Produkte zu finden. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag auf der qualitativen Evaluation der Wirkung (User Experience) des Serviceroboters, deren Vorgehen und Ergebnisse auf der Konferenz präsentiert werden.

    Johannes Schäfer hat die Forschungsarbeit bei Phoenix Design betreut. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPA und Kollegen bei Phoenix Design wurden Szenarien, Interaktionen und die Persönlichkeit von „Paul“ festgelegt. Der Vortrag wird vor allem auf die intendierte und wahrgenommene Wirkung und Persönlichkeit des Serviceroboters eingehen.

    Auch der Beitrag zum Autonomen Fahren von Bachelorand Philipp Geuder wurde angenommen.

    Die Beiträge richten sich an alle User Researcher, Designer und Robotik-Interessierten – anmelden können Sie sich über http://muc2017.mensch-und-computer.de/anmeldung/.

    Die Konferenzreihe „Mensch und Computer“ setzt sich zum Ziel, verschiedene Fachgebiete und Praxisfelder in einer sich entwickelnden Informationsgesellschaft in einen fruchtbaren Diskurs zu bringen, um voneinander zum Nutzen möglichst vieler Menschen zu lernen. Sie wird vom Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion der Gesellschaft für Informatik und der German UPA, des Berufsverbands der Usability und User Experience Professionals, gemeinsam organisiert. Phoenix Design unterstützt die Konferenz als Sponsor.

     

    Phoenix Design auf der MuC
  • Red Dot Award: Best of the Best 2017

    Red Dot Award: Best of the Best 2017

    Phoenix Design gewinnt mit seinem Kunden Hansgrohe SE den "Red Dot Award: Best of the Best" für die Spülenkombination C71. Die internationale Jury würdigt "ein hohes Maß an Klarheit und Geradlinigkeit" in jedem Detail. Zusätzlich freuen wir uns über 6 Red Dot Winner Awards der Marken AXOR und hansgrohe sowie DURAVIT.

    Die Winner sind:
    - Duravit P3 Comforts Waschtisch, Duschwanne und Badewanne
    - AXOR Uno Zero/Select Produktfamilie
    - hansgrohe Metropol Produktfamilie
    - hansgrohe RainSelect Produktfamilie
    - hansgrohe Croma 280 Air 1jet Kopfbrause
    - hansgrohe Croma Select 280 Air 1jet Showerpipe

    Eine hochkarätige Jury entschied über Qualität und Können im Design der Produkte. Von den mehr als 5.300 Einreichungen wurden nur 103 Produkte mit dem Qualitätssiegel „Best of the Best“ ausgezeichnet.

    Wir danken unseren Kunden für das Vertrauen in unsere Fähigkeiten und für die großartige Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg. Und letztlich kann dies alles nur gelingen, mit einem erstklassigen und engagierten Team an Mitarbeitern.

    Zum Produkt hansgrohe Küchenspülenkombination C71

    >> Zur Pressemeldung

    Red Dot Award: Best of the Best 2017
  • Unterstützung für Stuttgart und Shanghai

    Unterstützung für Stuttgart und Shanghai

    Yingying Ni, Senior Product Designer, David Samuel Weiskopf, Transportation/Product Designer und Katharina Unger, HR Manager, unterstützen ab sofort die Phoenix Design Teams in Stuttgart und Shanghai. Mit ihnen werden wichtige Schnittstellen in unserem Studio besetzt.

    Yingying Ni ist die erste Mitarbeiterin von Phoenix Design Shanghai. Nach einer einmonatigen Einarbeitungsphase in Stuttgart wird sie als Senior Product Designerin verstärkt Projekte asiatischer Kunden begleiten und das Phoenix Design Studio in China weiter aufbauen. Nach ihrem Bachelor-Studium in Shanghai führte sie ihr Interesse am Design aus Deutschland schließlich nach Karlsruhe, wo sie an der Hochschule für Gestaltung ihr Diplomstudium abschloss. Währenddessen hat sie als Werkstudentin bei Phoenix Design gearbeitet und ihre Abschlussarbeit über die mobile Dampfgareinheit Slow Food for China in der Phoenix Design Academy geschrieben.
    Nach 5 Jahren Arbeitserfahrung in der Gestaltung von Produkten im Badbereich, will Yingying Ni unsere Werte Logik, Moral und Magie verstärkt in den asiatischen Markt hineintragen. Die Lebensqualität von Menschen durch nutzerzentriertes Design zu verbessern, ist dafür ihre Motivation. Sie versteht es, sich in Menschen einzufühlen – sich in den Nutzer hineinzuversetzen gehört zu ihren Stärken.

    David Samuel Weiskopf beschritt schon früh den Weg der Kreativität, bevor er 2016 seinen Master of Arts im Bereich Advanced Product and Transportation Design an der FH Joanneum Graz absolvierte. Schon während seines Praxissemesters unterstütze er das Phoenix Design Team in Stuttgart, wohin er im Juni 2017 zurückkehrte. Mit seiner Spezialisierung im Studium und weiteren Erfahrung in der Automobilbranche verstärkt David Samuel Weiskopf mit seiner Expertise den Bereich Transportsysteme und Mobilität bei Phoenix Design.
    Durch die globale Veränderung und die sich immer schneller entwickelnde Gesellschaft, bekommt das Thema Design für ihn eine immer größere und spannendere Bedeutung. Der Reiz am Gestalten und Designen neuer Produkte und Fahrzeuge, sie an Bedürfnisse und Anforderungen anzupassen und dabei die formale Essenz nicht zu vernachlässigen, macht für ihn die Besonderheit seiner Tätigkeit als Designer aus. Nach Deutschland zog es den gebürtigen Österreicher nicht nur auf Grund des Design-Business. Ebenso die Großstadt Stuttgarts, sowie die interkulturelle Gesellschaft lockten ihn aus der Alpenrepublik in die Weinregion.

    Katharina Unger übernimmt ab sofort als HR Managerin administrative Aufgaben im Unternehmen. Im Master studierte sie European Business an der OTH Regensburg und widmet sich nach Stationen im Bereich Recruiting und Bewerbercoaching vor allem den Personalthemen bei Phoenix Design. Selbst neugierig auf Design, überzeugt sie an unserem Studio neben der kreativen und lockeren Atmosphäre vor allem der spürbare Teamgeist.
     

    Unterstützung für Stuttgart und Shanghai
  • Lunch Talk bei Phoenix Design

    Lunch Talk bei Phoenix Design

    Fortbildung bei Phoenix Design an jedem ersten Dienstag im Monat: Lunch Talk mit allen Mitarbeitern. 12:00 Talk mit einem Gastredner aus unterschiedlichsten Gestaltungsdisziplinen in der Rotunde bei Phoenix Design. 12:30 Lunch mit Feinem aus der Phoenix Küche und gute Gespräche. Wir kennen uns, wollen voneinander lernen und Synergien nutzen. Unsere Gastredner bekommen im Anschluss Einblicke in unsere Welt von Logik, Moral und Magie.

    Die Lunch Talk Speaker waren bereits Tilla Goldberg, Ippolito Fleitz; Markus Jehs & Jürgen Laub; Alexander Darge, Dorten; Marcus Fischer, Mackevision; Christian Weisser, Designstudio; Prof. Matthias Held, HfG Schw.Gmünd; Robin Hofmann, HearDis; Prof. Jochen Rädecker, Strichpunkt; Dr. Frank Heinlein, Werner Sobek; Martin Wippler, Klangfinder; Prof. Thomas Hundt, jangled nerves; Jürgen Späth, Projektriangle; Andreas Kunert, Leithaus-Film; Kai Bierich, Wulf Architekten; Marius Bauer, Umwerk; Vera Schmidt, Sr. Manager Advanced Digital Design, Daimler AG; Friedrich Schmidgall, HU Berlin; Roman Rackwitz, Engaginglab.

    Und limitierte Plätze für interessierte Gäste. Anmeldung unter Enable JavaScript to view protected content.

     

    Lunch Talk bei Phoenix Design
  • Interview mit luxlumina

    Interview mit luxlumina

    Für das Münchener Unternehmen Shapes hat Laura Somaglino, Product Designerin bei Phoenix Design, die Pendelleuchte SUMMERA gestaltet. Der größte Erfolg: Der German Design Award – Winner 2017. Mit „luxlumina“, dem Schweizer Magazin für Architektur und Lichtdesign, hat die Diplom-Designerin jetzt ein Interview geführt – nachzulesen in der aktuellen Ausgabe 19/2017.


    Welche Prinzipien oder Kriterien haben Sie allgemein für das Produktdesign einer Leuchte? Phoenix Design steht in der Tradition von Bauhaus und Ulmer Schule. Im Heute heißt das: konsequent nutzerzentriert und markentypisch, ausgerichtet auf die Bedürfnisse des Anwenders, auf die selbsterklärende Interaktion mit dem Produkt und es auf berührende Weise erlebbar machen. Bei der Pendelleuchte für Shapes: reduzierte und klare Formsprache, heitere Farben, warmes Licht für Raum und Gegenüber, unkomplizierte Funktionen.

    Ist ein ausführliches Briefing des Kunden eher hinderlich oder besser? Ein ausführliches Briefing ist sehr gut und auf jeden Fall notwendig. Im Falle Summera ging es darum, ein Leuchten-Design auf den Weg zu bringen, das europäische Designkultur, von Skandinavien bis nach Italien, zum Ausdruck bringen sollte.

    Wie haben Sie die Gestaltung der aktuellen Leuchte umgesetzt? Welche Inspiration lag Ihnen zu Grunde? Auf jeden Fall ist die Basis einer jeden Gestaltung eine umfangreiche Recherche. Die Pendelleuchte sollte im Restaurant wie auch im privaten Bereich seinen Einsatz finden. Inspiration und Trends aus Architektur, Materialwelten, Mode und Kunst begleiten diesen Prozess – der Archetyp einer Industrieleuchte von einst hat uns von Anbeginn begleitet.

    Wie wichtig ist das kreative Umfeld bei Phoenix Design dafür gewesen? Hier bei Phoenix Design haben wir beste Arbeitsbedingungen. Austausch innerhalb von Designkreisen, umfangreiche Materialbibliotheken, hauseigener Modellbau, Vertrauensarbeitszeiten – die Kreativität kann sich frei entfalten, sehr wichtig für uns Designer.

    Wie funktioniert der Austausch mit einem Kunden? Ist er in jedem Prozess beteiligt oder bekommt er das Endprodukt präsentiert? In der Regel sind alle Projekte und Produkte im engen Austausch mit den Kunden und den Entwicklungsabteilungen der Unternehmen entstanden. Im Falle der Pendelleuchte Summera sogar ausgesprochen verdichtet – so entstand auch der Name „SUMMERA“ by Phoenix Design. Die technischen Innovationen kamen von Rasmus Pagaard. Materialien, Formen und Farben wurden getestet, an Modellen Feinabstimmungen vorgenommen. Und die Auszeichnung „German Design Award – Winner 2017“ hat unsere Arbeit natürlich gekrönt und diese haben wir auch gemeinsam entgegengenommen.

    Das Produkt geht am Ende des Designs in den Besitz des Kunden über. Wie schwer fällt Ihnen das Loslassen? Das Loslassen ist schon nicht einfach. Habe ich wirklich alles berücksichtigt? Können Interior Designer den Entwurf in ihre Arbeit einbinden? Aber bereits beim Relaunch im vergangenen Jahr war klar: tolle Leuchte in all ihren Größen, Farben und Formen. Und als das erste Restaurant die Leuchte zum Einsatz brachte, ja, da war die Freude groß.

    „Ich glaube, das allerwichtigste war das Briefing. Wir waren uns von Anfang an ganz klar, was wir und unsere Kunden haben wollten und Phoenix brachte diese Wünsche in der Ästhetik mit. Besonders gut waren auch die darauf folgenden Workshops mit Phoenix, in denen wir gemeinsam in kleine Details gingen und dort konnten wir auch feststellen, dass wir das gleiche Gespür für Details und Qualität haben. SUMMERA ist dadurch komplett durchdacht, vom Design bis zum Material, zu benutzerorientierten Oberflächen. Das sehen und schätzen unsere Kunden“, beurteilt Rasmus Pagaard, CEO von Shapes, die Zusammenarbeit.


    >> Quelle: Lenning, T.: Design-Hub für nachhaltiges Produktdesign am laufenden Band, in: luxlumina 19 (2017), 42-45.

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    Interview mit luxlumina
  • Kitchen & Bath China 2017

    Kitchen & Bath China 2017

    Die Kitchen & Bath China öffnete dieses Jahr vom 31. Mai bis 03. Juni in Shanghai zur Branchenschau. Asiens Leitmesse für Küchen- und Badausstattung zieht seit 22 Jahren Besucher aus aller Welt auf das 200.000 Quadratmeter große Messegelände im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC). Zu den über 4500 Ausstellern gehörte auch Hansgrohe SE mit den Marken AXOR und Hansgrohe.

    Im Fokus standen dieses Jahr insbesondere vier Produktneuheiten: die Hansgrohe Spülenkombinationen C71, AXOR Uno Waschtischmischer, AXOR ShowerHeaven und die Armaturenlinie AXOR Montreux – designt von Phoenix Design.

    Managing Partner Tom Schönherr, Design Business Manager Andreas Diefenbach und Design Business Manager China Yifan Zhang waren von Phoenix Design vor Ort, um auch Pressetermine wahrzunehmen und Interviews zu geben.

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    Kitchen & Bath China 2017
  • Autonomes Fahren auf der MuC 2017

    Autonomes Fahren auf der MuC 2017

    Ein weiterer Beitrag von Phoenix Design wurde angenommen! Nach Carolin Schmitt und Johannes Schäfer wird auch Philipp Geuder an der Konferenz MENSCH UND COMPUTER 2017 vom 10.-13.09.2017 in Regensburg teilnehmen. Er wird ein Interaktionskonzept zum autonomen Fahrzeug vorstellen, welches er in der Phoenix Design Academy erarbeitet hat.

    Philipp Geuder hat für seine Bachelorarbeit an der FH Potsdam ein Interaktionskonzept für Navigation, Streckenfindung und Fahrtziel im autonomen Fahrzeug entworfen. Darin analysiert und gestaltet er das autonome Fahren, wenn Menschen kein konkretes Ziel für ihre Fahrt nennen können, weil sie sich von ihrem Bauchgefühl leiten lassen und ohne Zeitdruck spontan den Weg bestimmen wollen. Als Ergebnis werden drei Szenarien mit dazugehöriger Personengruppe vorgestellt und beschrieben, wie die Interaktion mit dem vollautonomen Fahrzeug abläuft.

    Claudia Tietge, Interaction Design Team Managerin bei Phoenix Design, hat die Arbeit betreut.

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    Autonomes Fahren auf der MuC 2017
  • Drei Gewinner aus China

    Drei Gewinner aus China

    In diesem Jahr stand der Hansgrohe Design Prize by iF unter dem Wettbewerbsmotto "Future Living: Innovative Forms of Using Water in Tomorrow’s Kitchen". Zum siebten Mal wurde der internationale Design-Nachwuchspreis von der Hansgrohe SE ausgelobt und vom iF in Hannover ausgerichtet. Andreas Haug, Managing Partner & Founder von Phoenix Design, war Teil der Expertenjury, welche die Gewinner auswählte.

    493 Konzepte wurden zum Wettbewerb angemeldet, von denen es 165 auf die "Final List" schafften. Gleich drei der fünf ausgezeichneten Konzepte für „den Umgang mit Wasser in der Küche“ gingen an Nachwuchsdesigner aus China.

    Seit Jahren gestaltet Phoenix Design Produkte und Interaktionen für Kunden in China. 2017 vergrößern wir unsere Präsenz mit einem Studio in Shanghai. Es ist gerade dieses herausragende Designverständnis und die spürbare Innovationskraft, die den Markt so spannend machen. 

    Alle Gewinner unter http://ifworlddesignguide.com/hansgrohe-2017-winners/
     

    Drei Gewinner aus China
  • Juicy Bites á la Pecha Kucha

    Juicy Bites á la Pecha Kucha

    Die Hessen Trade & Invest GmbH lud im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am 23. Mai 2017 von 11 bis 16 Uhr Designer, Produzenten und Materialhersteller in die IHK Offenbach ein. Zum Thema „Additive Fertigung und Materialinnovationen“ aus der Veranstaltungsreihe MATERIAL FORMT PRODUKT hielt auch Lun Yeh, Product Designer bei Phoenix Design, einen Vortrag über „Juicy Bites“, den personalisierten Smart-Snack aus dem 3D-Drucker.

    Die Halbtagesveranstaltung diskutierte die Anwendungspotenziale additiver Produktionsprozesse im Kontext von Design und brachte den Teilnehmern Materialinnovationen für den Bereich des 3D-Drucks näher. Nach einleitenden Worten über Innovationen für den 3D-Druck durch Designer von Prof. Frank Zebner, Leiter des DIIO Design Innovation Institute Offenbach, begannen die Vorträge.

    Lun Yeh trug im Format „Pecha Kucha“ 20 Folien á 20 Sekunden vor – hier traf japanische Vortragstechnik auf Design. „Juicy Bites“ aus dem 3D Food Printer hat der Produktdesigner in der Phoenix Design Academy entwickelt. Es ist ein Konzept von einem 3D-Drucker und über Werte im Umgang mit Lebensmitteln. Als Zutaten für den smarten Snack dienen Obst und Gemüse, die nicht den allgemeinen ästhetischen Vorstellungen entsprechen und vom Markt aussortiert wurden. Je nach Tagesaufgaben wird der Snack personalisiert und liefert die wichtigsten Vitamine, die in einer normalen Ernährung sonst ausbleiben.

    "Die Vortragsreihe war gut organisiert und bietet eine gute Plattform um sich auszutaschen und zu vernetzen", resümiert Yeh die Veranstaltung.

    Seine Diplomarbeit wurde 2016 mit dem 3. Platz der 3D Pioneers Challenge ausgezeichnet. Stimmen aus der Jury zu „Juicy Bites“: Zitiert das klassische Kochgerät in neuer Interpretation – Jetzt komponieren wir das Gemüse neu – Gemüse 4.0 – Der Designer hat eine Schwäche für Stanley Kubrick – Multisensorisches Esserlebnis.

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    Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.hessen-nanotech.de

     

    Juicy Bites á la Pecha Kucha